Ich arbeite eng mit Regisseuren, Kostümbildnern, Produzenten und Schauspielern/ Sängern/ Tänzern zusammen, um das gewünschte Aussehen für jeden Charakter zu konzeptionieren und zu definieren.
Mein Team und ich müssen auf dieser Basis in der Lage sein, verschiedene Make-up- und Haar-Techniken anzuwenden, um das gewünschte Aussehen zu erreichen.
Ich übernehme das Budget- und Personalmanagement des Maskenbildnerteams.
Dabei stelle ich sicher, dass Ressourcen und Budget effektiv genutzt werden und überwache Qualität und Arbeitszeiten des Teams.
Zudem sorge ich für die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und Hygiene für die Verwendung von Maskenbildnerprodukten.
Maskenbildner und Darsteller müssen persönlich gut miteinander harmonieren. Die richtige Zusammenstellung des Teams beflügelt Vorbereitung und Anwendung von Make-up und Haaren.
Angefangen vom künstlerischen Konzept bis zur fertigen Umsetzung kreiere ich Masken und Maskenteile, perfekt abgestimmt auf die jeweiligen Erfordernisse.
Ich entwerfe und realisiere Make-up- und Frisurenstile, welche die Persönlichkeit und die Merkmale des Charakters unterstreichen und insbesondere auf der Bühne eine bestmögliche Wirkung entfalten.
Mit großem Wissen über Stile und Umsetzungsformen entwerfe und realisiere ich perfekt abgestimmte Perücken und Haarteile.
Die Ruhrtriennale folgt ihrem Anspruch auf permanente Erneuerung durch die Wahl des Musiktheaterregisseurs Willy Decker zum dritten Intendanten von 2009-2011.
Der bekennende Buddhist ist der erste Festivalleiter, der auch eigene Inszenierungen zeigt. Wie von Hand geschrieben tauchen das Wort Urmomente und ein wie von einem Zen-Meister gemaltes Logo bei der Ruhrtriennale auf. Decker stellt den drei Jahren jeweils ein Wort voran: Aufbruch – Wanderung – Ankunft. Aufbruch sinnt dem Judentum nach, die Wanderung dem Islam und die Ankunft dem Buddhismus.
In den von Spiritualität begleiteten Jahren 2009-2011 erscheint manches fern und unbekannt: Derwische, Rituale und Zeremonien, die Mystik der Sufi. Der Aufbruch gelingt Willy Decker zum Start des Festivals 2009 mit seiner Inszenierung von Arnold Schönbergs Moses und Aron in der Jahrhunderthalle Bochum unter Mitwirkung von Chorwerk Ruhr und den Bochumer Symphonikern. Die Leidensgeschichte des Juden Hiob nach Josef Roth gehört sicherlich zu den schönsten Inszenierungen von Regisseur Johan Simons.
In Dritte Generation thematisieren zehn junge Spieler:innen aus Deutschland, Israel und Palästina ihre Herkünfte. Yael Ronen inszeniert sie sparsam und direkt. Ein besonderes Konzert stellt Jordi Savall für die Ruhrtriennale mit jüdischen und palästinensischen Musiker:innen und Texten über die dramatische Geschichte einer besonderen Stadt zusammen: Jerusalem. Die Stadt der zwei Frieden. In der Maschinenhalle Zweckel Gladbeck ist Sing für mich, Tod – ein Ritual für den Komponisten Claude Vivier zu erleben. Viviers Leben und Werk kreiste um Einsamkeit, Angst und um die Suche nach Liebe. Ein fiktives Land in weiter Ferne, fern jeder Zeit – das ist Autland.
In diesem Musiktheaterstück trifft Johannes Ockeghems Kanon für 36 Stimmer aus dem 15. Jahrhundert auf Musik der Jetztzeit von Sergej Newski. Von der Ordnung zum Chaos zur Reizüberflutung.
Quelle: RUHRTRIENNALE
»Paul Niemand, zu alt für einen Neuanfang, zu jung, um sich schon aufzugeben, in ein paar Jahren ist alles vorbei.«
Unter Eis, 1. Szene
Paul Niemand und seine Kollegen sind Berater. Sie reden die spezifische Sprache der Berater, sie entlassen Menschen, sie versprechen Lösungen für jedes Problem und garantieren einen reibungslosen Ablauf.
»MIR WIRD IMMER UNBEGREIFLICHER, wie ich so etwas habe machen können! Hier habe ich alles überschritten, was im Gebiet der Möglichkeiten liegt«, stellt Richard Wagner fest, nachdem er 1859 sein opus metaphysicum fertig gestellt hat. Tatsächlich handelt seine Adaption der uralten keltischen Sage mit radikaler Ausschließlichkeit von Liebe und Tod. Vom ersten Augenblick an ist die Liebe von Tristan und Isolde todessüchtig, feiern sie in ihrer Liebesnacht die Abwesenheit von Leben und Welt als Voraussetzung für Glück: »Gib Vergessen, dass ich lebe … löse von der Welt mich los.«
»Was könnte uns ein Gott sein, den wir verstehn, von dem wir uns ein Bild machen, den wir beeinflussen können? Wir sind ein altes Volk. Noch kann zwar nicht jeder Einzelne unseren Gottesgedanken ganz erfassen; sich damit abfinden, dass alles Geschehn von einem höchsten Wesen abhängt, dessen Gesetze wir fühlen und erkennen, aber nach ihrem Sinn nicht fragen dürfen.« / Arnold Schönberg
»Liebe zwischen zweien ist nicht vollkommen, solange der eine, da er vom anderen spricht, sagt: ›Ich‹ …« / Sufi-Weisheit
»Wenn ich ›ich‹ sage, dann meine ich nicht mich, wie ihr mich seht, sondern die Liebe, die aus mir spricht.« / Leila und Madschnun, Albert Ostermaier
Leila und Madschnun, das berühmteste Liebespaar des islamischen Kulturkreises, erzählt von einer Liebe tiefster Spiritualität. Der persische Dichter Nizami hat ihre Geschichte 1188 niedergeschrieben und damit ein zeitlos gültiges Liebesepos geschaffen.
Ein Alterswerk als Neuschöpfung für die Jugend und mit der Jugend. Eine Brücke zwischen dem Sehnsuchtsland Italien, dem wir die Opernkultur verdanken, und dem Ruhrgebiet, das als grau und ungemütlich verschrien ist, sich aber längst zu einem aufregenden Kulturzentrum entwickelt hat. Hans Werner Henze versucht mit seinem neuesten Musiktheaterwerk Gisela! oder: Die merk- und denkwürdigen Wege des Glücks extreme Pole miteinander zu verbinden und unmöglich erscheinende Kombinationen zu ermöglichen.
Das Lustspiel um den Dorfrichter Adam, der beim vergeblichen Versuch, die Jungfer Eve zu verführen, am Ende gezwungen wird, zum Richter seiner selbst zu werden, ist auch die Geschichte vom zerstörten Gesetz.
Ich arbeite eng mit Regisseuren, Kostümbildnern, Produzenten und Schauspielern/ Sängern/ Tänzern zusammen, um das gewünschte Aussehen für jeden Charakter zu konzeptionieren und zu definieren.
Mein Team und ich müssen auf dieser Basis in der Lage sein, verschiedene Make-up- und Haar-Techniken anzuwenden, um das gewünschte Aussehen zu erreichen.
Ich übernehme das Budget- und Personalmanagement des Maskenbildnerteams.
Dabei stelle ich sicher, dass Ressourcen und Budget effektiv genutzt werden und überwache Qualität und Arbeitszeiten des Teams.
Zudem sorge ich für die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und Hygiene für die Verwendung von Maskenbildnerprodukten.
Maskenbildner und Darsteller müssen persönlich gut miteinander harmonieren. Die richtige Zusammenstellung des Teams beflügelt Vorbereitung und Anwendung von Make-up und Haaren.
Angefangen vom künstlerischen Konzept bis zur fertigen Umsetzung kreiere ich Masken und Maskenteile, perfekt abgestimmt auf die jeweiligen Erfordernisse.
Ich entwerfe und realisiere Make-up- und Frisurenstile, welche die Persönlichkeit und die Merkmale des Charakters unterstreichen und insbesondere auf der Bühne eine bestmögliche Wirkung entfalten.
Mit großem Wissen über Stile und Umsetzungsformen entwerfe und realisiere ich perfekt abgestimmte Perücken und Haarteile.
Die Ruhrtriennale folgt ihrem Anspruch auf permanente Erneuerung durch die Wahl des Musiktheaterregisseurs Willy Decker zum dritten Intendanten von 2009-2011.
Der bekennende Buddhist ist der erste Festivalleiter, der auch eigene Inszenierungen zeigt. Wie von Hand geschrieben tauchen das Wort Urmomente und ein wie von einem Zen-Meister gemaltes Logo bei der Ruhrtriennale auf. Decker stellt den drei Jahren jeweils ein Wort voran: Aufbruch – Wanderung – Ankunft. Aufbruch sinnt dem Judentum nach, die Wanderung dem Islam und die Ankunft dem Buddhismus.
In den von Spiritualität begleiteten Jahren 2009-2011 erscheint manches fern und unbekannt: Derwische, Rituale und Zeremonien, die Mystik der Sufi. Der Aufbruch gelingt Willy Decker zum Start des Festivals 2009 mit seiner Inszenierung von Arnold Schönbergs Moses und Aron in der Jahrhunderthalle Bochum unter Mitwirkung von Chorwerk Ruhr und den Bochumer Symphonikern. Die Leidensgeschichte des Juden Hiob nach Josef Roth gehört sicherlich zu den schönsten Inszenierungen von Regisseur Johan Simons.
In Dritte Generation thematisieren zehn junge Spieler:innen aus Deutschland, Israel und Palästina ihre Herkünfte. Yael Ronen inszeniert sie sparsam und direkt. Ein besonderes Konzert stellt Jordi Savall für die Ruhrtriennale mit jüdischen und palästinensischen Musiker:innen und Texten über die dramatische Geschichte einer besonderen Stadt zusammen: Jerusalem. Die Stadt der zwei Frieden. In der Maschinenhalle Zweckel Gladbeck ist Sing für mich, Tod – ein Ritual für den Komponisten Claude Vivier zu erleben. Viviers Leben und Werk kreiste um Einsamkeit, Angst und um die Suche nach Liebe. Ein fiktives Land in weiter Ferne, fern jeder Zeit – das ist Autland.
In diesem Musiktheaterstück trifft Johannes Ockeghems Kanon für 36 Stimmer aus dem 15. Jahrhundert auf Musik der Jetztzeit von Sergej Newski. Von der Ordnung zum Chaos zur Reizüberflutung.
Quelle: RUHRTRIENNALE